Chevrolet Corvette C2 mieten

Oldtimer Cabrio von 1966

1963 hatte sich die Chevrolet Corvette bereits als echter Sportwagen gefestigt. Ob Sie es glauben oder nicht, Mitte der 50er Jahre überlegt GM noch die Produktion des Zweisitzers einzustellen.

Doch die Verkaufszahlen stiegen jedes Jahr. Bereits 1960 hatten GM-Stylisten ein Tonmodell angefertigt, das dem Modell von 1963 sehr ähnlich ist. Die 63er Corvette wurde sehr sorgfältig im Voraus geplant, das Endprodukt wurde ein echter Erfolg. Mit der von William Mitchell entworfenen Heckscheibe wurde die 63er Corvette Split-Window-Coupé zu einer amerikanischen Ikone. Der Absatz stieg bei Markteinführung von 14.531 im Jahr 1962 auf 21.513 im Jahr 1963.

Verfügte die 63er anfangs noch über die bewährten Antriebsstränge der Corvette C1 wurden im Laufe der Jahre die verfügbaren Motoren weiterentwickelt. Neben den weiterentwickelte 327ci Motoren war die Corvette ab 1965 mit dem ersten Big Block Motor – dem 396ci Motor – verfügbar. Ab dem Modelljahr 1966 war die Corvette sogar mit dem legendären 427ci Big Block Motor mit einer Leistung von 390 PS und mehr verfügbar. Der L-88 Motor markierte 1967 mit unglaublichen 430 PS den Höhepunkt der Motorisierung – der stärkste, jemals erhältliche Motor für die „Sting Ray“.

„Hubraum ist durch nichts zu ersetzen als durch noch mehr Hubraum.“

– unbekannter Autor –

Das Chassis der Corvette C2 war bereits bei Markteinführung atemberaubend und ein voller Erfolg – ein dynamisches Styling und schöner als alles was bis heute produziert wurde. Für die neue Corvette standen außerdem zahlreiche Luxusoptionen zur Verfügung die bis dahin nie zuvor in einem amerikanischen Sportwagen angeboten wurden – Ledersitze, Klimaanlage, AM / FM-Radio, Servolenkung, Servobremsen, Aluminium-KnockOff-Wheels, die beliebten Sidepipes und vieles mehr.

Die Stärke der Corvette C2 war Beschleunigung und gute Balance zwischen Handling und Bremsen. Es hat etwas Magisches den mechanischen Drehzahlmesser im Leerlauf zu beobachten wie er sich nach oben und unten bewegt. Das neue Chassis und die Federung machten sie im Handling viel besser als die vorherigen Corvettes. In der Konsequenz war die Corvette C2 im Motorsport sehr erfolgreich.

Das erste Rennen, in dem die neuen Corvettes antraten, war das dreistündige „Invitational Race“ der Los Angeles Times, das am 13. Oktober 1962 in Riverside, Kalifornien stattfand. Insgesamt gingen vier Corvettes ins Rennen. Neben den Corvettes debütierte auch die Shelby Cobra Daytona in diesem Rennen. Shelby nutzte Ford Motoren, da er von Chevrolet keine Corvette Motoren bekam. Nach zwei Stunden waren drei Corvettes und eine Cobra ausgefallen. Am Ende des Rennens gewann die von Doug Hooper gefahrene Corvette das Rennen! Die Shelby Cobra Daytona und Corvette Grand Sport beherrschten in den folgenden Jahren den Rennsport in den USA.

Verewigt findet sich die C2 in mehreren Kult-Filmen wie “ConAir”, “Stingray” von 1978 und 2009 mit Chris Pine in der Neuauflage von „Star Trek“. Bis heute genießt die Corvette C2 ungebrochenen Kultstatus.

Der Corvette C1 war der Erfolg nicht direkt in die Wiege gelegt. Für ein Sportscar und im Vergleich zu den damaligen Modellen der Wettbewerber Jaguar und Cadillac war sie insbesondere mit dem anfänglichen 6-Zylinder Motor zu behäbig. Der frühere US-amerikanische Rennfahrer Zora Arkus-Duntov verlieh der Corvette 1956 allerdings eine Kraftkur in Form eines V8-Motors. Mit dieser stärkeren Motorisierung stiegen die Absatzzahlen schließlich stetig an. Dies verhinderte das bereits drohende Aus der Corvette – zum Glück vieler Corvette-Fans.

„Wir wollen Sportwagen bauen, die sich jeder Amerikaner leisten kann…”

– Dave Hill, Chef-Ingenieur der Corvette C5 und C6, Mai 2005 –

Insgesamt wurden vom Modell C1 zwischen Juni 1953 und August 1962 rund 69.000 Stück ausschließlich als Roadster-Cabrio in Serie produziert. Von unserem Modelljahrgang aus 1960 liefen am Produktionsstandort St. Louis, Missouri insgesamt 10.261 Stück vom Band, nahezu alle mit Weißwandreifen.

Heute ist die Corvette C1 ein beliebtes Sammlerauto. George Clooney nennt eine 1959er Corvette C1 sein eigen. 2012 durfte Johnny Depp nach Abschluss der Dreharbeiten zu “The Rum Diary” die Corvette C1 aus dem gleichnamigen Film behalten. Neben “The Rum Diary” wurde die Corvette C1 in zahlreichen weiteren Filmen gezeigt, unter anderem in “True Lies” mit Arnold Schwarzenegger.

Steckbrief

Baujahr:1966
Hubraum:5354 ccm (327ci)
Leistung:300 PS (SAE)
Getriebe:4-Gang manuell
Motor:V8
Sitzplätze:2
Lackierung:Maroon Red
Innenraum:Leder Schwarz

Preis

8 Std. (inkl. 200km) 399.00€
2 Tage (inkl. 400km)699.00€
3 Tage (inkl. 500km)949.00€
Mehrkilometer1,10€/km

Kontakt

Scroll to Top
×