Porsche 911 mieten

Oldtimer Targa von 1972

Der Porsche 911 ist der klassische deutsche Sportwagen. Seine typische „Tropfenform“ und der hinter den Hinterrädern angebrachte Motor prägen noch heute den unvergleichlichen Charakter des legendären Porsche 911. Einmal eingestiegen möchte man nicht mehr aussteigen. Auf den kurvigen Landstraßen und schönen Serpentinen zaubert der 911 ein Grinsen ins Gesicht. Kurven nimmt er mit trittsicherer Griffigkeit und verleitet zum zügigen Herausbeschleunigen aus den Kurven. Steigen Sie ein und mieten Sie unseren 1972er Porsche 911T Targa für ein besonderes Fahrerlebnis.

Unser 911T ist ein seltenes Ölklappen-Modell das ausschließlich 1972 gebaut wurde. Etwa 10.000 Exemplare wurden vom „Ölklappen-Elfer“ gebaut, bei dem der Einfüllstutzen für das Öl rechts hinter der Beifahrertüre angebracht ist. Viele Porschefahrer als auch Tankwarte verwechselten allerdings die Ölklappe mit dem Benzintank. Die Folge waren zahlreiche Motorschäden, was Porsche dazu veranlasste den Öl-Einfüllstutzen bei den Modellen ab 1973 wieder in den Motorraum zu verlegen.

„Eine Garage ohne Porsche 911 ist doch ein ödes, leeres Loch.“ – Walter Röhrl

Ursprünglich ein kalifornisches US-Modell, wurde dieser 911er im Mai 2015 nach England importiert. Der Vorbesitzer, ein Porsche Enthusiast nahe London, hat den 911er über die Jahre sorgsam gepflegt und anfallende Arbeiten ausschließlich bei lokalen Porsche-Spezialisten ausführen lassen. Unter anderem wurde in dieser Zeit in ein neues Interieur, neue Lenkung, neuen Verteiler, neue Zündspule sowie in einen neuen Kraftstofftank investiert. Auch wurde die etwas sensible K-Jetronic gegen eine robustere Vergaseranlage mit zwei Weber dreifach Vergasern getauscht. Mit dem 911er unternahm der Vorbesitzer jährliche Touren nach Südspanien und Italien, oder wie er beim Verkaufsgespräch erläuterte: „I wanted to use the car. And I have driven it a lot.”

Seit September 2019 ist dieser schöne 911er in unserem Besitz. Der originale Farbton „Tangerine“ (zu Deutsch: Blutorange) lässt den 911er im Sonnenlicht strahlen. Der Sound des luftgekühlten 6-Zylinders zaubert ein Lächeln ins Gesicht. Genießen Sie einen wunderbaren Tag mit einer Ausfahrt unseres 911ers. Mieten Sie diesen Porsche 911T von 1972 und erkunden Sie das bayerische Voralpenland mit seinen zahlreichen Serpentinen und Panoramastraßen.

Die Reise des 911T beginnt 1967. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Baureihe des 911 bemerkenswert einfach: ein Basismodell mit 130 PS, das zu Ende 1966 mit dem 160 PS starken 911S ergänzt wurde. Ab dem Modelljahr 1967 wurde das Angebot dann auf drei Fahrzeuge erweitert. Als Nachfolger des 912er markierte der 911T (Touring) mit 110 PS das Einsteigermodell für alle 911er Fans. Das bisherige Basismodell mit 130 PS bekam die Modellbezeichnung 911L (Luxus). Das Topmodell war weiterhin der 911S (Super) mit 160 PS.
Anfangs noch mit 2.0L Hubraum ausgestattet wurde das Urmodell (bzw. F-Modell) des 911er über die Modelljahre auf 2.2L Hubraum und 1972 auf 2.4L Hubraum angehoben. Grund waren strengere Normen in den USA, ab 1972 konnten nur noch Autos mit Normalbenzin zugelassen werden. Weniger Leistung wollte man den Sportwagen-Käufern nicht zumuten und so erhöhte Porsche den Hubraum, was unter dem Strich sogar eine Leistungssteigerung bedeutete. Beim 911T wurde mit dem erhöhten Hubraum von 2.4L die Verdichtung auf 7.5 gesenkt. Mit dieser Ausführung leistete der 911T von 1972 130 PS, die für die USA mit Einspritzung ausgerüstete Variante sogar 140 PS. Aufgrund der relativ geringen Verdichtung ist die letzte Baureihe des 911 F-Modells besonders haltbar und vollgasfest. Im Vergleich zum 911S, der fast 30% teurer war (30.680 DM für einen 911S, 22.980 DM für einen 911T), konnte der 911T in Sachen Fahrleistung nicht ganz mithalten. Auch auf die Stabilisatoren an der Vorder- und Hinterachse musste man im 911T verzichten. Tatsächlich vermittelt allerdings bereits die 130 PS starke „Sparvariante“ viel Fahrfreude und das komplette Porsche-Fahrgefühl. Gegen Aufpreis war anstatt des serienmäßigen 4-Gang-Getriebes ein 5-Gang-Getriebe verfügbar was den Spritverbrauch bei längeren Autoreisen deutlich senkte.
Insgesamt wurden vom Urelfer (F-Modell) in der Zeit zwischen 1963 bis 1973 ca. 81.000 Modelle gebaut. 1974 wurde der Urelfer durch das sehr erfolgreiche G-Modell abgelöst das bis 1989 produziert wurde.
Einer der berühmtesten aller Renn-Porsche ist der 911 RSR von 1973. Als erster 911 mit Turboaufladung markierte er den Anfang einer langen Ahnengalerie von erfolgreichen und auf Serienmodellen basierenden Porsche Rennwagen, was ihn zu einem der wichtigsten Modelle der Porsche Rennhistorie adelt. Der im Vergleich zu den Prototypen von Ferrari eher „bescheiden“ wirkende 911er RSR gewann in seinem Debütjahr 1973 sowohl die 24 Stunden von Daytona als auch das prestigeträchtige Rennen Targa Florio.
Auch in zahlreichen Hollywood-Filmen wurde der Urelfer eingesetzt. So auch im Motorsport-Kultfilm Le Mans von Steve McQueen. Mit all den Hochgeschwindigkeitsszenen und Windschattenschlachten bei Tempo 350 fehlte dem Film nach Ansicht von McQueen etwas. Er wollte die Idylle des Ortes Le Mans und die heimelige Atmosphäre Frankreichs besser einfangen. Und so ließ er einen Porsche 911 über eine schmale Landstraße fahren und die Brücke über die Sarthe und den Place de Jacobins in der Stadtmitte von Le Mans überqueren. Keiner der den Film je gesehen hat vergisst den schiefergrauen Porsche 911, der die Ruhe vor dem Sturm symbolisiert.

„Der Porsche 911 ist mehr als ein Auto. Keiner braucht ihn, aber jeder will ihn.“ – unbekannter Autor

Steckbrief

Baujahr:1972
Hubraum:2341 ccm
Leistung:130 PS
Getriebe:5-Gang manuell
Motor:6-Zylinder Boxermotor
Sitzplätze2+2
Lackierung:Tangerine (Blutorange)
Innenraum:Leder Schwarz / Stoffmuster
Produktionszahlen1963 – 1973 insgesamt 81.032 Stück, (davon ca. 10.000 als Ölklappen Modell)


Preis

8 Std. (inkl. 200km) 399.00€
2 Tage (inkl. 400km)699.00€
3 Tage (inkl. 500km)949.00€
Mehrkilometer1,10€/km

Kontakt

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